Nach dem letzten Sommerreinfall in Sizilien herrschte dieses Jahr eine gewisse Nervosität in Sachen Urlaubsunterkunft. Die portugiesische Anreiseadresse, die wir vom Reisebüro dieses Jahr erhielten, schien tatsächlich der Ort zu sein, an dem dann auch tatsächlich die Unterkunft war. Zumindest warf Google eine touristisch aussehende Siedlung mit dem richtigen Namen aus – nur wenige Meter vom Strand entfernt. Auch fanden wir keine Autobahnen „in näherer Umgebung“, die dann 12 Meter hinter dem Haus verlaufen oder Schienen vor dem Haus, auf denen Güterzüge donnern. Die Anfahrt vom Flughafen Faro verlief komplikationslos und war in 45 Minuten vorbei. Das Wetter tat sein Bestes mit angenehmer Meeresbrise zu warmen, aber nicht zu heißen Temperaturen und der Himmel strahlte blau. Besser gehts nicht. 

Wer jetzt ein „aber“ erwartet, den muss ich enttäuschen. Wir haben tatsächlich eine sehr nette Unterkunft in einer schönen, etwas maurisch aussehenden Anlage im Süden Portugals bei Armacao de Pera gefunden. Wenn man sehr in Meckerlaune wäre, könnte man jetzt sagen „hey, wir hatten aber eine Klimaanlage zugesagt bekommen!“ Oder auch: „Verdammt, es sollte doch WLAN geben. Das, was wir hier haben ist eher ein Datenhauch, der ständig im Winde verweht.“ Doch was soll’s…..

Ähhh… jetzt fängt einer an, Löcher in die Wand zu bohren… Ich muss los und jemand hauen……!!!!

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