Als Heimkind in der DDR lernte Renate Faltin (73) schon sehr früh, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt – auch nicht die Liebe ihrer Mutter. Sie ertrug Einsamkeit, starre Regeln, ständige Schulwechsel und kämpfte sich durch ein Abitur voller Zahlen und Formeln. Dann endlich der eigene Weg: Opernsängerin. Über Fünfundzwanzig Jahre lang spielte Renate Faltin auf vielen Bühnen der DDR und begeisterte das Opernpublikum unter anderem in ihrer Glanzrolle als Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte, aber auch in zahlreichen Operetten, Oratorien und Musicals.

Als ihr Mann 1989 plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt und die DDR langsam untergeht, gerät ihr Leben ins Wanken.

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